Camping in den Dünen

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Constitución – Dünen am Playa Monolito

Nach zwei entspannten Tagen in Constitución und ein paar Bieren mit unserem Couchsurfing Host, beluden wir am 29.01. wieder unsere Räder, um weiter in Richtung Süden zu radeln. Nach unseren Erfahrungen mit steinigen und sandigen Feldwegen – und damit verbunden auch Rekorden in Sachen langsamer Fortbewegung – in den Tagen zuvor, beschlossen wir die anstehenden 80km bis Curanipe in zwei Etappen aufzuteilen. In Curanipe hatten wir einen Warmshowers Host entdeckt, von welchem wir direkt eine Zusage für den darauffolgenden Tag (30.01.) erhielten.

So rollten wir entspannt weiter entlang der Ruta del Mar. Wer bei dem Namen Ruta del Mar und Küstenstraße an ständige Ausblicke aufs Meer und Straßen ohne große Steigungen denkt, hat jedoch weit gefehlt. Zunächst führte unser Weg uns durch 16km Baustelle in die Berge. Die Region ist vor allem durch Holzwirtschaft geprägt und so erblickten wir an diesem Tag zunächst vor allem eins: Mit Holz und Spänen beladene Trucks, welche uns allzu oft feinsten Staub in Form winziger Holzspäne in die Augen bzw. gegen unsere Sonnenbrillen pusteten.

Eine Weile später führte unsere Route wieder durch kleine Ortschaften, teils mit Blick aufs Meer. Wie überall in dieser Region ist auch dieser Teil der Küstenstraße von steilen Anstiegen und ebenso steilen Abfahrten geprägt. Negativ Highlight an diesem Tag war unser Mittagessen: Die wohl schlechtesten und labberigsten, bis oben hin mit Fett vollgesogenen, Pommes der Welt. “Direkt aus der Hölle”, meint Olli. Ich bin hingegen der Überzeugung, dass es dort eigentlich so heiß sein müsste, dass zumindest die Fritten gut gebräunt sind.

Aber egal. Der Magen zumindest gefüllt und wir rollten weiter durch die winzigen Ortschaften Lanco, Pahuil und Reloca, welche kaum mehr als ein paar Häuschen am Straßenrand zu bieten haben. Statt Holzwirtschaft erwartete uns hier immerhin köstlichster Erdbeer-Duft, da die Straße über viele Kilometer fast ausschließlich von riesigen Erdbeer-Feldern umgeben ist. So konnten wir nicht umhin, noch einen zweite, weitaus köstlichere, Snackpause einzulegen. Aufgrund der Größe der vorhandenen Erdbeer-Boxen, gönnten wir uns 1kg Erdbeeren. Nicht alle auf einmal, denn sonst hätten wir uns wohl keinen Meter mehr weiter bewegen können.

Hallo Erdbeerland! 1kg als “kleiner Snack” für zwischendurch.

 

Am Nachmittag erreichten wir den gut 60km südlich von Constitución gelegenen Ort Chanco. Nur noch wenige Kilometer von unserem Ziel Curanipe entfernt, beschlossen wir, uns hier einen Campingplatz zu suchen. Schließlich hatten wir in (bzw. einige Kilometer südlich von) Curanipe erst eine Unterkunft für den nächsten Tag.

Der Weg zum Playa Monolito führte uns zunächst durch die Avenida de los Gigantes.

 

Bei “iOverlander” entdeckten wir einen Strand, an welchem ein Ort eingetragen war, an dem man angeblich sehr gut einfach sein Zelt neben den Dünen aufschlagen konnte. Die folgenden ca. 5km zum Strand führten uns, wieder einmal, über eine viel zu steinige und sandige Straße. Diese trug – zu recht – die Bezeichung “Avenida de los Gigantes”, denn sie war auf beiden Seiten von gigantischen Bäumen und dem Naturschutzgebiet “Reserva Nacional Federico Albert” gesäumt. Auf der Karte ist sie als “Chanco – Playa Monolito” zu finden.

Ausblick aus unserem Zelt in den Dünen.

 

Am Strand erwartete uns eine Überraschung: Der eingetragene Camping-Spot war nicht nur wirklich besonders schön und direkt in den Dünen gelegen, sondern bot auch eine handvoll Sitzbänke und Tische. Zudem gab es einige Dixie-Toiletten, diverse Wasserhähne, welche aus den Dünen ragten sowie einen Schlauch, welcher als Dusche in einem Baum hing. Um das nochmal klarzustellen: Dies war kein Campingplatz, auf welchem man zahlen sollte. Die Nacht in den Dünen kostete uns exakt 0 Pesos. Wir hatten an diesem Abend nur zwei kleine Gruppen als Nachbarn. Nicht weit von der Küste entfernt entdeckten wir außerdem noch einige Delfine.

Der Ausblick Nachts war auch nicht zu verachten. Zufällig haben wir beim Fotografieren sogar eine Sternschnuppe erwischt.

 

Apropos Überraschung: Natürlich hatten wir, als wir uns auf den nicht asphaltierten Weg zum Campingplatz machten, längst vergessen, dass sich noch ein paar Erdbeeren in unserer Tasche befanden. Erdbeer-Matsch sei dank, waren wir also doppelt froh, über das fließende Süßwasser aus dem Hahn. Neben Linseneintopf gab es an dem Abend entsprechend noch Erdbeer-Matsch-Salat.

In den Morgenstunden erwartete uns – wie zur Zeit sehr oft – dichter Nebel.

 

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