Hola, Hochland! Serpentinen und Lama-Freunde

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Jujuy – Tumbaya

Von Jujuy aus machten wir uns zu dritt, gemeinsam mit unserem Kumpel Ariel aus La Plata, auf die Weiterfahrt.

Da wir nicht besonders früh loskamen und uns zunächst an die Berge sowie den stetigen Uphill gewöhnen mussten, kamen wir an diesem Tag nicht sehr weit. Nach etwa 40 Kilometern stoppten wir in dem Dörfchen Tumbaya.

Wir entdeckten einen überdachten Sportplatz, sprich: den perfekten windgeschützten Spot um später unser Zelt aufzuschlagen. Zum Zelt aufbauen kam es jedoch nie, denn wenig später, während wir einen entspannten Nachmittag im Schatten der Halle mit ein paar Bieren verbrachten, bemerkten wir, dass ein verlassener Raum neben der Halle nicht abgeschlossen war.

Dieser war gerade groß genug um dort drei Schlafplätze einzurichten und unsere drei beladenen Räder sicher im Raum neben uns zu parken.

Während wir unser Abendessen in „unserer neuen Hütte“ kochten, kamen einige Kids zum Fußballspielen vorbei. Keiner störte sich auch nur ansatzweise daran, dass wir den Raum neben der Halle besetzt hatten. Nur eine Bitte hatten sie, da der Lichtschalter der Sporthalle in „unserem“ Raum lag: Wir sollten einmal das Licht an- sowie später, nach dem Spiel, wieder ausschalten.

Tumaya – Purmamarca

Auch unser zweiter gemeinsamer Tag auf dem Rad war ein sehr kurzer. Wir radelten lediglich knapp 20 Kilometer bis Purmamarca. Die Landschaft in dieser Ecke ist wahnsinnig hübsch, entsprechend musste ich öfter mal zum Fotografieren anhalten:

 

Da sich unsere Wege dort auch schon trennen sollten, verbrachten wir dort noch zwei Tage gemeinsam auf einem günstigen Campingplatz. Ariel wollte von Purmamarca aus nämlich weiter gen Norden (sprich: nicht komplett die Anden hoch) radeln. Unser Plan sah hingegen vor uns weiter die Berge hoch zum, auf ca. 4200 Höhenmetern gelegenen, Paso de Jama zu bewegen.

Purmamarca – Cuesta de Lipán

Kurz nach dem, auf ca. 2200 Höhenmetern gelegenen, Örtchen Purmamarca beginnt die Cuesta de Lipán, welche sich über viele Serpentinen bis auf gut 4100 Höhenmeter steil nach oben schlängelt.

Während wirklich sportliche diesen fiesen Anstieg auch innerhalb von einem Tag bewältigen, war für uns von Anfang an klar: Wir lassen es lieber ruhig angehen und legen die vielen Meter nach oben lieber an zwei Tagen zurück. Nicht nur, weil wir bergauf eher im Schneckentempo unterwegs sind, sondern auch, um unseren Körpern etwas mehr Zeit zu geben sich an die Höhe zu gewöhnen.

Knapp 10 Kilometer vor dem Gipfel suchten wir uns daher am Nachmittag einen Platz für unser Zelt. Später waren wir hierüber sehr froh, denn während das Wetter am Berggipfel am Abend schnell umschlug und dicke Wolken und ein Sturm aufzogen, hatten wir an unserem Platz etwas weiter unten noch verhältnismäßig gutes Wetter.

Cuesta de Lipán – Salinas Grandes – Aguadita del Cerro Negro

Am nächsten Morgen standen natürlich zunächst die letzten Höhenmeter an. Nachdem wir diese bezwungen hatten, erwartete uns am Gipfel extrem fieser, kalter Wind. Also nichts wie weg da! Dies ging zum Glück recht schnell, da nach dem extremen Anstieg nun wieder ein dicker Downhill bevorstand. Bis zu den Salinas Grandes – einem Salzsee – ging es erneut hinunter auf etwa 3400 Meter über dem Meeresspiegel.

Wir hatten vorab überlegt eventuell an den Salinas Grandes zu campen. Da wir jedoch sehr früh dort waren, die Salinas von sehr vielen Touristen besucht werden und man nirgends umsonst Wasser auffüllen kann (kaufen geht, allerdings natürlich auch nur zu Touri-Preisen), legten wir dort lediglich eine Snack-Pause im Schatten ein.

Danach radelten wir weitere (knapp 25) Kilometer bis in das winzige Dorf Aguadita del Cerro Negro. Dort besorgten wir uns erst einmal eine Brause und fuhren im Anschluss noch ein Stückchen aus dem Ort hinaus. Bei iOverlander hatten wir nämlich einen eingetragenen „Wildcamping“-Spot entdeckt, den wir uns mal genauer ansehen wollten. Dieser sollte neben dem Restaurant einer Familie sein, die – so die Einträge bei iOverlander – sehr gerne Radfahrer*innen neben ihrem Haus campen lässt.

Runa Cachi

Wir erreichten „Runa Cachi“, den besagten Comedor (Restaurant). Wir wurden absolut nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil: Jegliche Erwartungen die wir hatten wurden bei weitem übertroffen.
Sekunden nachdem wir gestoppt hatten stand auch schon der Besitzer, Ariel, vor uns. „Kann ich euch mit irgendwas helfen?“ fragte er sofort. Wir erklärten kurz, dass wir nach einem windgeschützten Ort für unser Zelt suchten und auch etwas Trinkwasser gut gebrauchen könnten. Er schien sich über unseren Besuch zu freuen und bot uns sofort an, direkt neben dem Haus zu campen. Er müsse kurz weg, seine Frau aus dem nächsten Ort abholen, aber wir sollten es uns doch einfach neben dem Haus gemütlich machen. Sollte das Wetter später umschlagen, könnten wir auch drinnen schlafen, bot er zusätzlich sofort an.

Während Ariel weg war lernten wir ein weiteres Familienmitglied kennen: Das Baby Lama Lucero, welches neugierig unsere Fahrräder und uns anschnupperte während wir unser Zelt aufbauten.

Kurz darauf kehrte Ariel zurück und wir lernten seine Frau Vanessa kennen. Auch sie begrüßte uns wahnsinnig herzlich. Wir setzten uns in das Restaurant der beiden, durften sogar das Wifi nutzen und quatschten an diesem Abend noch eine Weile, während wir eine Kleinigkeit im Restaurant aßen und uns ein Bier teilten. Wir erfuhren, dass hier schon viele Radreisende halt gemacht hatten und die beiden sich immer über diesen unerwarteten Besuch freuten. „Wenn ihr andere Radfahrer auf dem Weg trefft, sagt denen auf jeden Fall, dass sie hier vorbei kommen sollen.“

Im Laufe des Abends traf ein weiterer Radreisender ein – Pierre aus Frankreich – welcher zu unserem Zelt Nachbarn für die Nacht wurde. Während wir des öfteren mal das Gefühl haben zu viel Zeug im Gepäck zu haben, fühlten wir uns im Gegensatz zu Pierres Gefährt mit Anhänger jedoch ausnahmsweise quasi ultralight.

Unsere Weiterfahrt am nächsten Morgen zögerte sich aufgrund von weiteren Gesprächen, Lama-Fütterungen und einem ganzen Haufen Abschiedsfotos noch eine Weile hinaus.

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